Rechtslage

Die rechtlichen Rahmenbedingungen fokussieren auf die Diplomarbeit sowie deren Präsentation und Diskussion und sind in folgenden Rechtsnormen geregelt:

  • Schulunterrichtsgesetz (BGBl. Nr. 472/1986 i.d.g.F.) - kurz "SchUG" genannt -, das ab § 34 die abschließenden Prüfungen thematisiert, somit auch die Regelungen zur "Diplomarbeit Neu" enthält und
  • Prüfungsordnung BHS, BA (BGBl. II Nr. 177/2012 i.d.g.F.), die als Verordnung auf §§ 34 bis 41 SchUG basiert und die Details zu den "abschließenden Prüfungen", also auch zur "Diplomarbeit" regelt.

Die Diplomarbeit besteht aus einer auf vorwissenschaftlichem Niveau zu erstellenden schriftlichen Arbeit (bei entsprechender Aufgabenstellung auch unter Einbeziehung praktischer und/oder grafischer Arbeitsformen) mit Diplomcharakter über ein Thema gemäß § 3 einschließlich deren Präsentation und Diskussion (vgl. § 7 Abs. 1 Prüfungsordnung BHS, BA). Dieses Thema sollte nach Möglichkeit so gewählt werden, dass eine klare fachliche Schwerpunktsetzung pro Person erkennbar sein muss. Empfohlen wird, dass die individuelle Themenstellung einen Umfang von etwa 20 bis 25 Seiten pro Kandidat/in hat (ohne Anhang). Das sind ca. 4.800 bis 6.000 Wörter pro Kandidat/in.

Diese Abbildung soll veranschaulichen, wie der Begriff "Diplomarbeit" zu verwenden ist: